Fußbodenheizung Installation vom Bauunternehmen
Bei der Installation einer Fußbodenheizung in Berlin entscheidet nicht das Rohr über das Ergebnis, sondern der Bauablauf drumherum: Untergrund, Dämmung, Estrich, Trocknungszeit und die Abstimmung mit den anderen Gewerken. Genau da liegt unsere Stärke. Als Bauunternehmen übernehmen wir den Fußbodenheizungs-Bau in Berlin vom Aufmaß bis zur Abnahme.
- Neubau & Altbau
- Estrich aus einer Hand
- Fester Ansprechpartner
Wir arbeiten in Neubauten ebenso wie in bewohnten Berliner Altbauwohnungen. Dort zählt vor allem, dass die Baustelle sauber getaktet ist: Wenn der Estrich am falschen Tag eingebracht wird oder das Funktionsheizen zu früh startet, verschiebt sich der ganze Innenausbau. Deshalb planen wir die Installation Schritt für Schritt durch und geben Ihnen vorab einen realistischen Zeitplan – inklusive Bodenaufbau, Estricharbeiten und Koordination von Heizung, Sanitär und Elektro.
Unsere Leistungen bei der Fußbodenheizungs-Installation
Aufmaß und Bestandsprüfung
Wir prüfen vor Ort Aufbauhöhe, Decke und Untergrund und legen daraus das passende System fest.
Rückbau und Entsorgung
Alter Bodenbelag und Estrich kommen raus – staubarm, mit Absaugung und Schutz für angrenzende Räume.
Dämmung und Systemplatten
Trittschall- und Wärmedämmung, Randdämmstreifen und Systemplatten fachgerecht eingebaut.
Heizrohre und Heizkreise
Verlegung nach Plan, Anbindung der Heizkreise und Setzen des Verteilerschranks.
Einfräsen in den Bestand
Ist der Estrich tragfähig, fräsen wir die Heizkreise direkt ein – ohne neuen Bodenaufbau.
Druckprobe und Protokoll
Das System steht während des Estricheinbaus unter Druck – jede Beschädigung fällt sofort auf.
Estrich und Funktionsheizen
Estrich einbringen, Trocknung überwachen und kontrolliert nach Aufheizprotokoll hochfahren.
Bodenbelag verlegen
Fliesen, Parkett oder Vinyl über der Heizung – abgestimmt auf das gewählte System.
Gewerke koordinieren
Heizungsbauer, Elektriker und Bodenleger laufen bei uns über einen Terminplan.
Ablauf der Installation: so bauen wir
Jede Baustelle ist anders, der Ablauf folgt aber immer derselben Logik. Diese Reihenfolge hat sich bei uns in Berliner Wohnungen und Neubauten bewährt.
Begehung und Bestandsaufnahme
Wir messen die Räume auf, prüfen die vorhandene Aufbauhöhe und schauen uns die Decke an. Bei Holzbalkendecken im Altbau ist das zulässige Gewicht die entscheidende Größe, bei Betondecken die Ebenheit.
Planung und Verlegeplan
Auf Basis der Heizlast werden Verlegeabstand und Heizkreislänge festgelegt. Räume mit großen Fensterflächen bekommen enger verlegte Randzonen, damit es dort nicht zieht.
Untergrund vorbereiten
Alter Belag und Estrich kommen raus, der Untergrund wird gereinigt und ausgeglichen. Unebenheiten müssen weg, bevor die Dämmung liegt, sonst arbeitet der Aufbau später.
Dämmung und Systemplatten
Auf den vorbereiteten Boden kommen Trittschall- und Wärmedämmung sowie der Randdämmstreifen. Fehlt der oder wird er zu früh abgeschnitten, entstehen Schallbrücken und Risse.
Heizrohre verlegen
Die Rohre werden nach Plan in Schnecken- oder Mäanderform befestigt und zum Verteiler geführt. Beim Einfräsen entfällt dieser Aufbau komplett.
Druckprobe vor dem Estrich
Bevor etwas zugedeckt wird, kommt das System unter Druck und bleibt es auch während des Estricheinbaus. So fällt eine beschädigte Leitung sofort auf.
Estrich einbringen
Zementestrich braucht deutlich länger als Fließestrich – der Punkt, an dem die meisten Bauzeitpläne kippen. Wir sagen vorher, was das für Ihren Termin bedeutet.
Funktionsheizen
Der Estrich wird kontrolliert aufgeheizt und wieder abgekühlt. Ohne Aufheizprotokoll und Restfeuchtemessung verlegt kein seriöser Betrieb Parkett.
Belag, Einregulierung, Abnahme
Zum Schluss kommt der Belag, die Heizkreise werden einreguliert und die Anlage übergeben – inklusive Verlege-, Druck- und Aufheizprotokoll.
Neuaufbau oder Einfräsen?
Ist genug Aufbauhöhe da, ist der klassische Nassaufbau die beste Wahl: Rohre auf der Dämmung, darüber der Estrich. Fehlt die Höhe, kommen flache Trockensysteme mit Systemplatten zum Einsatz.
Die dritte Variante ist das Einfräsen: Dabei werden die Kanäle direkt in den tragfähigen Bestandsestrich geschnitten, die Rohre eingelegt und der Boden wieder verschlossen. Kein neuer Aufbau, keine Trocknungszeit – der Raum ist nach ein bis zwei Tagen wieder nutzbar. Die Systeme im Detail erklären wir auf unserer Seite zur Fußbodenheizung in Berlin.
Wie lange dauert der Einbau?
Die reine Verlegung geht schnell, die Wartezeiten bestimmen den Termin. Die folgenden Werte gelten für eine durchschnittliche Wohnung von rund 80 m² und dienen der groben Orientierung.
| Bauabschnitt | Dauer (Orientierung) |
|---|---|
| Rückbau Belag und Altestrich | 1–3 Tage |
| Dämmung und Rohre verlegen | 1–2 Tage |
| Einfräsen in Bestandsestrich (statt Neuaufbau) | 1–2 Tage |
| Estrich einbringen | 1 Tag |
| Trocknung Fließestrich bis Belegreife | ca. 1–3 Wochen |
| Trocknung Zementestrich bis Belegreife | ca. 4–6 Wochen |
| Funktionsheizen inkl. Abkühlen | ca. 1–2 Wochen |
Richtwerte, keine Zusage. Die tatsächliche Bauzeit hängt von Estrichart, Aufbau und Raumklima ab.
Wenig Zeit? Trockensystem oder Einfräsen sind praktisch sofort belegreif, weil kein neuer Estrich trocknen muss – die Wochen für Trocknung und Funktionsheizen entfallen.
Fußbodenheizungs-Bau in Berlin
Im Neubau planen wir die Flächenheizung direkt in den Rohbau ein. Aufbauhöhen, Türanschlüsse und Estrichfelder stehen dann schon fest, bevor der erste Sack Estrich auf die Baustelle kommt. Das spart Nacharbeit und passt zu unserer Rohbau- und Gewerkekoordination.
Im Bestand ist die Installation Detailarbeit. Türen müssen eventuell gekürzt, Übergänge zu Bad, Balkon oder Flur sauber gelöst werden, damit keine Stufe entsteht. Häufig läuft der Einbau ohnehin im Rahmen einer Komplettsanierung oder einer Altbausanierung – dann ist der Boden sowieso offen und die Kosten für Rückbau und Estrich fallen nur einmal an.
Qualität, die man später nicht mehr sieht
Drei Dinge entscheiden darüber, ob die Anlage nach zehn Jahren noch klaglos läuft. Alle drei dokumentieren wir und übergeben Ihnen die Protokolle mit der Abnahme.
Druckprobe
Das System steht während des gesamten Estricheinbaus unter Druck. Eine beschädigte Leitung fällt sofort auf – nicht erst, wenn der Boden fertig ist.
Funktionsheizen
Kontrolliertes Aufheizen und Abkühlen nach Protokoll. Es ist die Grundlage dafür, dass der Bodenleger seine Gewährleistung überhaupt übernimmt.
Hydraulischer Abgleich
Jeder Heizkreis bekommt die Wassermenge, die er braucht. Ohne Abgleich werden Räume nahe am Verteiler zu warm, weiter entfernte zu kalt.
Wo die Anlage eingestellt wird
Der Heizkreisverteiler ist die Schaltzentrale der Fußbodenheizung. Hier wird jeder Heizkreis einzeln einreguliert, hier sitzen die Stellantriebe für die Raumthermostate, und hier zeigt sich später, ob sauber gearbeitet wurde.
Wir setzen den Verteilerschrank möglichst zentral, damit die Heizkreise ähnliche Längen bekommen. Die Abstimmung mit dem Heizungsbauer übernehmen wir über unsere Koordination der Haustechnik. Für den Betrieb mit Wärmepumpe zahlt sich das doppelt aus: Je genauer der Abgleich, desto niedriger die nötige Vorlauftemperatur.
Was kostet die Installation in Berlin?
Der Preis setzt sich aus mehreren Positionen zusammen. Die Verlegung selbst ist oft der kleinere Teil, den größeren machen Rückbau, Estrich und Bodenbelag aus. Die Werte unten sind unverbindliche Richtwerte inklusive Material und Arbeitszeit.
| Position | Orientierung (Richtwert) |
|---|---|
| Nassaufbau im Neubau (Dämmung, Rohre, Estrich) | ca. 70–110 €/m² |
| Trockensystem nachrüsten (Systemplatten) | ca. 90–140 €/m² |
| Einfräsen in vorhandenen Estrich | ca. 60–100 €/m² |
| Rückbau Belag und Altestrich inkl. Entsorgung | ca. 20–45 €/m² |
| Heizkreisverteiler inkl. Schrank und Anbindung | ca. 600–1.500 € |
| Druckprobe, Funktionsheizen und Protokoll | ca. 250–600 € |
Unverbindliche Richtwerte, kein Angebot. Der genaue Preis ergibt sich nach Begehung und Aufmaß.
Ein Hinweis, der Geld spart: Wer die Fußbodenheizung mit einem ohnehin geplanten Heizungstausch oder einer Sanierung verbindet, zahlt Rückbau, Gerüst und Baustelleneinrichtung nur einmal. Getrennte Bauabschnitte sind fast immer teurer.
Was Bauherren uns am häufigsten fragen
Kann die Fußbodenheizung in bewohnten Räumen eingebaut werden?
Raumweise ja, komplett bewohnt wird es schwierig. Beim Einfräsen ist der Raum nach ein bis zwei Tagen wieder nutzbar, weil kein neuer Estrich trocknen muss. Bei einem neuen Nassaufbau sollte die Wohnung für die Dauer von Estricheinbau und Trocknung frei sein.
Wann darf die Fußbodenheizung zum ersten Mal laufen?
Erst nach der vorgeschriebenen Liegezeit des Estrichs und dann nur schrittweise. Das Funktionsheizen beginnt mit niedriger Vorlauftemperatur, steigert sich stufenweise und endet mit kontrolliertem Abkühlen. Wer zu früh voll aufdreht, riskiert Risse im Estrich.
Braucht das Einfräsen bestimmte Voraussetzungen?
Der vorhandene Estrich muss tragfähig und ausreichend dick sein, in der Regel ab etwa 4 cm. Ob das bei Ihnen zutrifft, klären wir bei der Begehung mit einer Probeöffnung – das ist in einer halben Stunde erledigt.
Übernehmen Sie auch den Bodenbelag?
Ja. Fliesen, Parkett und Vinyl verlegen wir im Anschluss, sobald die Belegreife gemessen ist. Damit haben Sie einen Ansprechpartner für den kompletten Bodenaufbau statt drei getrennter Firmen.
Was passiert mit dem alten Heizkörper?
Der wird demontiert, die Anschlüsse werden fachgerecht verschlossen und die Wand verputzt und gespachtelt. Diese Nacharbeiten planen wir von Anfang an mit ein, sie werden gerne vergessen.
Fußbodenheizung geplant?
Wir sehen uns Ihre Räume an, prüfen den Untergrund und legen Ihnen einen belastbaren Zeit- und Kostenrahmen vor – unverbindlich und ohne Verpflichtung.